Mitten rein in den Trubel

Am ersten Messetag war es wohltuend ruhig und trotzdem bunt und anregend. Donnerstag ist Schul-Tag auf der Buchmesse in Leipzig und da machen ganze Klassen und manchmal auf Dreikösehochs Ausflüge auf die Buchmesse. Manche von denen hatten sich auch zum Saarland-Gemeinschaftsstand in Halle 5 gefunden, wollten dann aber leider nicht erzählen, wieso sie ausgerechnet dort pausierten. Vielleicht hatte ihnen das Logo gut gefallen, oder das Motto – oder es war gerade der richtige Ort zur richtigen Zeit.

„Kreatives Saarland – Literatur grenzenlos“ – das ist ja das Motto dieses Gemeinschaftsstandes von 5 Verlagen und 5 Unternehmen aus der Kreativwirtschaft.

 

Hier gibt es Bücher und Lesungen, hier werden Projekte vorgestellt, Netzwerke geknüpft und einfach viele Gespräche geführt und weil dieser Stand so schön nach 2 Seiten offen ist, gibt es auch einiges an Laufkundschaft.

Natürlich nicht so viel wie bei Droemer, wo der Homburger Markus Heitz kaum noch zum Luftholen kommt zwischen all den Autogrammstunden und Presseterminen.

Und auch nicht so voll wie bei Fischer, Suhrkamp oder Rowohlt und auch nicht, wie an dieser Stellwand zwischen Rowohlt und dtv, auf der diese bedeutende Frage gestellt wird und zu der Jung und Alt offenbar etwas zu sagen haben … auch wenn es nur eine Unterschrift ist – nach dem Motto: Ich war hier und bin jetzt ein Stück „Leipziger Buchmesse“. Auf dem Saarlandsand geht es morgen Vormittag weiter mit dem Messeprogramm und einer Lesung mit Klaus Brabänder, aber gleich um 19 Uhr stürzt sich ein Saarländer für den Conte Verlag St. Ingbert ins Getümmel von „Leipzig liest“  – deshalb mache ich hier jetzt mal Schluss und gehe ins „Telegraf“ zu Hans Gerhard, dem Rechtsanwalt und  Autor aus Saarbrücken und seinen Kurzgeschichten aus dem Leben mit dem schönen Titel „Mehr zuhause als ich“.

 

 

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