Abwechslungsreich, spannend und einfach nur schön

Seit gestern ist Leipzig das Mekka für Büchernarren und Leseratten. Dass diese Frühjahrs-Buchmesse so einen großen Erfolg hat, liegt bestimmt daran, dass sie von Anfang an eine Publikumsmesse ist, dass also quasi Hinz und Kunz vom ersten Tag an durch die Messehallen ziehen und in den Regalen stöbern können. Und auch noch auf ihre Lieblingsautorinnen und -Autoren treffen oder auf die, das vielleicht noch werden. Und zwar draußen auf der Messe, aber vor allem auch mitten in der Stadt oder auch in den Außenbezirken – insgesamt sorgen rund 3.600 Veranstaltungen an 550 Orten für das größte Lesefest Europas.

 

Hans Gerhard, der Anwalt und Autor aus dem Saarland hat gestern Abend zum Beispiel im Theaterkeller des Café „Telefgraf“ das Publikum mit seinen Kurzgeschichten „Mehr zuhause als ich“ das Publikum begeistert und zum Nachdenken und vor allem auch zum Lachen gebracht.

Leider konnte ich nicht bis zum Schluss bleiben, denn ich hatte in der Alten Handelsbörse am Naschmarkt die nächste Verabredung bei Leipzig liest – mit Christof Weigold, einem Autor, der mit seinem Debütroman über das Hollywood der 20er Jahre gerade für Furore sorgt

und mit Uve Teschner, dem Mann, dessen Stimme diesen Krimi Noir „Der Mann, der nicht mitspielte“ zu einem unglaublichen Genuss macht.

 

Hans Gerhard wird am Samstag wieder auftreten, wenn sich das Saarland im „Loft“ in Lindenau noch einmal in die Aktion „Leipig liest“ einbringt. Und Weigolds Hollywood-Roman gibt es demnächst als SR 3 Krimi-Tipp – mit Teschners Stimme, na klar!

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