Hautnah – oder weshalb nicht nur neue Autoren die Leipziger Buchmesse lieben

Für neue Autoren ist die Leipziger Buchmesse ein Muss. Und wenn sie dann ihr Buch in den Regalen finden, dann ist da schon ein bisschen Stolz dabei. Manche sind ein bisschen erschlagen, andere knüpfen einen Kontakt nach dem anderen und wieder andere genießen den Austausch unter Kollegen und natürlich auch den mit dem Publikum – wie zum Beispiel Stefan Blasius aus Oberlinxweiler, der hier eine Doppelpremiere erlebt: er ist zum ersten Mal auf der Buchmesse und sein erster Roman „Die Frau vom Bostalsee“ wird am Saarland-Gemeinschaftsstand präsentiert.

Stefan Blasius, rechts, am Saarland-Gemeinschaftsstand zusammen mit Klaus Brabänder und Marion Reichrath

Aber auch für sogenannte „alte Hasen“, für erfolgreiche Autorinnen und Autoren ist die Leipziger Buchmesse ein Muss – ein Pflichttermin, der Spaß macht. „Mein Leipzig lob ich mir“, zitiert er Homburger Markus Heitz Goethe und meint damit nicht nur die Stadt, sondern auch diese Buchmesse mit all ihren Facetten – und dazu gehört auch, dass er manchmal so belagert wird, dass ihm manchmal kaum Zeit bleibt, auf Toilette zu gehen. Wie gut, dass sein Verlag da strategisch gut platziert ist, meint er augenzwinkernd – er würde es hin- und zurück in 5 Minuten schaffen, das sei alles eine Frage des Trainings.

Markus Heitz ist Nummer 1 Autor der Fantasy-Reihe bei Knaur und immer gefragt

Auch Deana Zinßmeister kommt gerne nach Leipzig. Hier sind die Leute „Buch-verrückt“, sagt die Köllertalerin,  sie wären offen für Neues, auf Entdeckungstour und immer auf der Suche nach dem direkten Kontakt.

Deana Zinßmeister bei ihrer Lesung gestern Abend im „Ägyptischen Museum“

Und dieses besondere Flair, das Deana Zinßmeister hier auf der Leipziger Buchmesse spürt, das begeistert auch den gebürtigen Rodener Arno Strobel. Der erfolgreiche Thrillerautor bringt es so auf den Punkt: in Leipzig erfährt und erlebt man, wie die Leserin, wie der Leser tickt.

Arno Strobel tritt heute Abend zusammen mit anderen Krimi-Autoren in der Moritzbastei auf

Völlig klar, dass Leipzig dann ein Muss ist – selbst für „alte Hasen“.

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