Wintereinbruch in Leipzig – und so mancher verpasst die Buchmesse

Der Samstag ist Großkampftag auf der Buchmesse in Leipzig, aber heute früh war es vergleichsweise ruhig – sagen die, die es rechtzeitig dorthin geschafft haben. Mit dem Auto oder mit der Straßenbahn. Denn mit Zug oder S-Bahn ging schon mal gar nix.

Auch viele Autoren haben es nicht mehr rechtzeitig geschafft, manche Lesungen fielen ganz aus, andere mussten verschoben werden und auch ich hatte zwei Interviews weniger als geplant – die Autoren kamen nicht aus Berlin raus und als klar war, dass auch in absehbarer Zeit kein Zug fahren würde, da war dann auch die Autobahn hoffnungslos verstopft.

Aber auch diese Medaille hat zwei Seiten:

es war nicht ganz so schlimm mit dem Gedränge in den Messehallen, diejenigen, die für ein Autogramm von Sebastian Fitzek oder Markus Heitz anstanden, konnten sich ein bisschen breiter machen als sonst und ich konnte mir in aller Ruhe noch mal die Unterschriftenwand zwischen dem Fischerverlag und Rowohlt in Halle 4 anschauen, über die ich am Donnerstag schon was erzählt hatte.

 

Inzwischen ist die knalle voll und längst nicht mehr mit Namen, sondern auch mit Zeichnungen und anderen Botschaften. Aber wer nun was anders machen würde und ob überhaupt – das habe ich darauf immer noch nicht entdeckt. Ist vielleicht auch besser so 🙂

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