Angekommen & angefangen – Auftakt der Frühjahrs-Buchmesse 2019

Ich muss die Deutsche Bahn auch mal loben! Der RE nach Mannheim hatte nur wenig Verspätung und da der ICE über Leipzig und Berlin nach Hamburg auch nicht pünktlich war, ging das mit dem Umsteigen ohne Hetze – schon mal ein guter Anfang. Dass der ICE dann mitten auf der Strecke stehen blieb und mit knapp einer halben Stunde Verspätung in der Messestand eintraf, das hat mich dann ehrlich gesagt kaum noch gejuckt.

Jedenfalls hat die Zeit gereicht, um mich hier einzurichten, ein paar Sachen zu kaufen und dann zu Fuß durch die Altstadt zum Gewandhaus zu laufen.

Das Gewandhaus von innen, aber ohne Orchester

In diesem ehrwürdigen Bau findet traditionell die Eröffnung der Leipziger Buchmesse statt. Aber das Orchester darf nur von bestimmten Profi-Fotografen abgelichtet werden, deshalb hier das Foto ohne Orchester, hat ja auch was Besonderes. Musikziert haben die Damen und Herren dann wieder ganz wunderbar. Zwischen und nach den engagierten Reden brauchte unser Hirn auch unbedingt Verschnaufpausen, denn so mancher hat kein Blatt vor den Mund genommen. Da ging es drum, dass unsere freie Gesellschaft in Gefahr ist und dass wir für ein geeintes und solidarisches Europa kämpfen, uns engagieren müssten und nicht immer nur Zuschauer und Zuschauerinnen sein könnten in einer repräsentativen Demokratie. Und Masha Gessner, die Russin mit amerikanischem Pass, die gestern Abend mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet wurde, die appellierte an alle, sich für Freiheit, für Menschen- und Bürgerrechte einzusetzen und die Zukunft mitzugestalten.

Die Werbung für „Leipzig liest“

Fast parallel zur feierlichen Eröffnung im Gewandhaus, begann an verschiedenen Orten der Stadt auch das Rahmenprogramm -die Reihe „Leipzig liest“. Mehr als dreieinhalbtausend Veranstaltungen gibt es insgesamt bis Sonntag an insgesamt 500 Orten auf der Messe und quer durch die Stadt.

Ich wollte ja noch kurz bei der Ladies Night in der Bahnhofs-Buchhandlung rein schauen, aber die war schon restlos ausverkauft, als ich in Leipzig ankam. Gut, dass ich Ursula Poznanski nachher noch auf der Messe treffe und zu ihrer neuen Reihe „Vanitas“ bei ihrem neuen Verlag befragen kann.

Ich hatte so mehr Zeit für meine Beiträge über die Eröffnung, die heute früh in den SR-Nachrichten und der SR 3 Rundschau gelaufen sind.

Geschrieben und produziert habe ich die hier in meinem kleinen Apartment fast am Goerdelerring. Das hat

Mein Arbeitsplatz bis Sonntag – der große Monitor ist nur Deko

Morgensonne, das ist ganz wichtig, wenn man nachts lange zugange ist. Ich finde es sehr praktisch hier, weil hier genug Platz für die Geräte ist und vor allem, weil ich mir zu jeder Zeit einen Kaffee oder Ingwertee gegen die Erkältung machen kann – in meinem kleinen, aber feinen Studio-Apartment. Jetzt weiß ich auch, wo der Name herkommt 🙂

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